Philosophie

"Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück."

(Thales von Milet)

 
Seit 2005 befassen wir uns im Rahmen von Planungsprozessen und wissenschaftlichen Untersuchungen mit spezifischen Fragen des Umweltschutzes. Wasser ist für uns dabei das verbindende Element unserer Tätigkeiten. Nachhaltige Lösungen zwischen Konflikten aus dem zunehmenden Nutzungsdruck auf unsere Ökosysteme auf der einen Seite und die Umsetzung europäischer Richtlinien (EU-Wasserrahmenrichtlinie, Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) andererseits erfordern fachkundige und fundierte Analysen, Bewertungen und Planungen.
kl 1img 2kl 9Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Gewässerschutz sowie bei der Umsetzung der oben genannten Richtlinien. Aber auch Wasserbau und klassische Landschaftsplanung zählen zu unseren Aufgaben. Die Planungsleistungen umfassen dabei alle Planungsphasen, von der Erhebung planungsrelevanter Daten über die Auswertung, die Darstellung und Bewertung der Ergebnisse bis hin zur Planung, Öffentlichkeitsbeteiligung und Umsetzung.
 

Unser interdisziplinärer Ansatz zwischen Ingenieurwissenschaft und Biologie ist dabei die Voraussetzung für erfolgreiche und nachhaltige Lösungen.

Mit fachspezifischen Vorträgen, Seminaren und Exkursionen wollen wir ein breites Publikum für die Natur und Landeskunde begeistern. Dabei ist manchmal auch ein Blick über den Tellerrand hilfreich. So finden wir in der Literatur mannigfaltige Darstellungen einer intakten Natur. Ein wunderbares Beispiel hierfür ist die Beschreibung mecklenburgischer Bäche und Flüsse des Schweriner Autors Edmund Schroeder in seinem Buch "Mein Mecklenburger Land. Bild einer deutschen Landschaft" (Petermänken-Verlag, Schwerin 1958):

"... Den Flüssen in unserem ebenen Lande wird ein beträchtliches Maß von Eigenwilligkeit zugebilligt, von dem sie, wie die Karte zeigt, reichlichen und vergnügten Gebrauch machen. Oh, man kann sie wegen ihrer Menschlichkeit lieben, diese mecklenburgischen Flüsse, die da in ihrer unbeschwerten Jugend heiter, ausgelassen und einfallsreich, nicht heroisch wie Mahomets freudeheller Felsenquell, sondern eher wie blumensammelnde kleine Mädchen oder wie aufs Geratewohl dahinabenteuernde Schlingel durch Wiesen, Felder und Wälder schweifen, in ihrem Jünglingsalter sich den Weg durch die Widerstände träger Massen bahnen müssen, um im reifen Mannesalter würdig und tätig und doch immer noch einem kleinen Scherz, einem heiteren Seiten¬sprung nicht abgeneigt und noch lange nicht zum Spießbürger verdorrt, dem Ziel, der Vollendung, zuzuschreiten. ..."

Dem Erhalt und der Wiederherstellung des beschriebenen Zustandes sehen wir uns verpflichtet.